Bewerbung gescheitert = offiziell Amateur

Servus zusammen

Gesten war leider ein schwarzer Tag für das Projekt #xalpsin555tagen. Meine Bewerbung für die Redbull X-Alps 2019 ist gescheitert.

Das macht mich zum offiziellen Amateur. Und es kann für 2019 maximal nur noch ein „Dry Run“ werden.

Um das zu verdauen hab ich heute mal eine Trailrunning Marathon Distanz gebraucht (41 km von Lenzburg über die Jura Kette bis nach Olten). Das war leider auch ein „Dry Run“ im wörtlichen Sinne: hab kein Wasser gefunden und die gesamte Strecke mit 1 Liter Wasser gemacht.

Gratuliere allen 32 Athleten, ganz besonders den Rookies! Hier geht’s zu den Profilen: https://www.redbullxalps.com/athletes.html

LG Albert

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1000 Höhenmeter in 1 Stunde – Status am Ende der Flugsaison 2018

Die Tage werden kürzer und die Luft kühlt nachts wieder spürbar ab. Es ist Herbst – die goldene Zeit für Hike and Fly Touren. Und die Zeit um die „Früchte des Jahres zu ernten“:

1000 Höhenmeter in EINER Stunde.

Diese Kennzahl freut mich sehr. Bei den Touren mache ich in der letzten Zeit die ersten 1000 Höhenmeter so schnell es geht.

Das braucht eine hohe Schrittfrequenz (v.a. gegen Ende) + kurze Sprints sobald es flacher wird.

Das braucht aber auch eine andere Form der Regeneration (viel Flüssigkeit und ein starker „Nachbrenneffekt“).

Obwohl ich immer „HIKE & Fly“ schreibe, haben die Aufstiege mit „normalem Wandern“ nicht mehr viel gemein:

Schnelle 3000er Touren

Wanderungen auf die 3000er der Alpen haben ihren ganz besonderen Reiz: meistens auf langen Touren lässt man die Vegetation unter sich und wandert häufig schon auf Gletschergebiet.

Und das geht, wie immer, auch im schnellen Tempo: Die angeschriebene Wanderzeit geteilt durch 2 ist meine Richtgrösse.

Dann hat man genug Zeit die zweite Tageshälfte zu fliegen, wie bei dieser Hike & Fly Tour 🙂

Weniger Lauftraining und mehr Regeneration führen zu besseren Ergebnissen.

Warum ist das so? Zufall? War das Pensum zu hoch? Oder ist Laufen/Berglauf das falsche Training? Ich werde das weiter beobachten.

Wenig Schlaf dämpft die Euphorie.

Vom 14. – 17.09.2018 wieder mit wenig Schlaf trainiert. (Nächte mit: 4h, 3.5h, 5.5h) Was bringt das? Keine Ahnung. Bis auf allgemeine Müdigkeit und 1x eine falsche Zugverbindung genommen, sehe ich keine entscheidenden Konsequenzen. Vor allem körperlich sind die Auswirkungen nicht so gross wie erwartet. Bei wiederholt wenig Schlaf ist der Spassfaktor ein bisschen kleiner und man muss eben mehr „Beissen„. Besondere Lehren kann ich daraus bisher allerdings nicht ziehen.

Eine Woche X-Alps Training

Letzte Woche waren wir unterwegs auf einem intensivem Roadtrip quer durch die Schweiz, immer auf der Suche nach den besten Plätzen für ein X-Alps Training.

Wir – das sind ich und Albert (ja, von uns gibt’s zwei 😉), ein guter Freund und erfahrener Bergsteigerkamerad, der mich während den X-Alps 2019 supporten will.

Das Wetter war nicht allzu gut, aber das konnte uns nicht davon abhalten

  • neue Wanderwege zu guten Startplätzen zu suchen (vor allem rund ums Matterhorn, das bei den letzten X-Alps Editionen immer ein Wendepunkt war),
  • Wege „UNTEN“ zu suchen, die man einfach entlang laufen kann, um Kilometer zu machen (durchs Mattertal oder über wichtige Bergpässe)
  • und Gleitschirm zu fliegen (von stabilen bis Regen-Bedingungen).
  • Aber neben diesen offensichtlich wichtigen Vorbereitungen for einen Hike’n’Fly Wettbewerb, haben wir uns auch damit beschäftigt, wie man die Dinge richtig macht und optimieren kann.
    • Gewicht ist alles. Je leichter die Ausrüstung, desto weiter und länger kann man gehen.
      Essen war ein voller Erfolg. Ich hab nicht an Körpergewicht verloren. 😊😊😊 Und wir haben uns abwechslungsreich ernährt, nicht nur von Nudeln und Kohlenhydraten.
      Das Schlafen war schrecklich. Meine Luftmatratze hat Luft verloren. Und ich hatte kein Backup. Gewitter, Feuchtigkeit und laute Nachbarn auf einem Campingplatz haben mich nur wenig schlafen lassen.
      Aber das bremste und nicht. Die Stimmung war immer gut, wir haben konstruktiv diskutiert und gute Entscheidungen getroffen. Hab wirklich Glück mit so einen coolen Typen unterwegs zu sein. Ich bin stolz darauf mit ihm in einem Team zu sein.
  • Bin sicher wir rocken die X-Alps. 🤘
  • Letzte Chance: Bewerbung für die Redbull X-Alps 2019

    Schon mehrfach gab es Aufrufe, über die Homepage der redbullxalps und Facebook, dass es Zeit wird sich zu bewerben. Denn die Bewerbungsfrist endet am 31. August.

    Dafür sind Fragen zu folgenden Themen relevant:

    • Wettbewerbserfahrung (besonders im Gleitschirmfliegen, aber nicht ausschliesslich)
    • Erfahrung im Gleitschirmfliegen allgemein
    • Erfahrung im Bergsteigen
    • Beschreibung einer typischen Trainingswoche
    • Und viele Fragen, warum gerade DU dafür in Frage kommst

    Ein besonderer Tipp ist das Video mit Race Director Christoph Weber auf Facebook.

    Links (nach Wichtigkeit sortiert):

      APPLICATION
    1. CLOCK’S TICKING: LAST CALL FOR RED BULL X-ALPS 2019
    1. 7 THINGS TO PUT ON YOUR RED BULL X-ALPS APPLICATION
    2. TIMELINE FÜR DIE REDBULL X-ALPS 2019

    Berg-Etappe – Die Tour de France als Inspiration

    Die heutige 17. Etappe der Tour de France war eine Berg-Etappe. Mit 65 km nicht allzu lang, dafür 3 Berge mit insgesamt rund 3000 Höhenmetern.

    Das war heute meine Inspiration:

    Mit ebenfalls 3 Bergen und insgesamt knapp 3000 Höhenmeter Aufstieg war es ein gelungener Trainingstag. (Kilometer waren es natürlich mehr 😉)

    Hier ein paar Eindrücke von der Zentralschweiz und der Gegend um Einsiedeln.

    letzte Landung direkt vor dem Kloster Einsiedeln.

    Nordwind und Bise

    Windige und stabile (=thermisch schwache) Bedingungen machen das Fliegen im Sommer oft anspruchsvoll.

    Wenn der Nordwind dazukommt, ist die Thermik zudem zerrissen.

    Wenn die Bise dann auch noch dazukommt, dann wird’s eine Herausforderung.

    Solche Bedingungen gab’s am Samstag im Wallis. Und dann geht man entweder Landen…

    … oder man beisst sich mit allen Konsequenzen durch. Ausser mir war nur noch ein einziger anderer Unerschrockener unterwegs im sonst so hochfrequentierten Streckenfluggebiet.

    Die Konsequenzen: Nordostwind in Richtung Osten, fetter Westwind im Westen, bockige und zerrissene Thermik, Klapper, Rückwärtslandung in Visp… aber: es war möglich zu Fliegen.

    Am Sonntag war dann entspanntes Wandern und Genussfliegen am Pizol angesagt. 😎🌴

    X-PYR 2018: Chrigel Maurer kurz vorm Ziel

    Während sich in der Fussball WM im packenden Turnier-Modus der neue Weltmeister den Pokal erobern muss, scheint in der Hike and Fly Szene der Sieger stets gesetzt zu sein. Denn wo immer er teilnimmt, ist er unangefochtene Nummer Eins: Chrigel Maurer.

    Im Livetracking kannst du ihn beobachten, wie er die letzten Kilometer bis zum Ziel zurücklegt. Die Distanz zu seinen Verfolgern ist beeindruckend.

    Die X-PYR sind der kleine Bruder der X-Alps. Das Konzept ist das gleiche, nur die Route ist eine andere: es geht von West nach Ost durch die Pyrenäen. Vom Atlantik bis ans Mittelmeer.