Eine Woche X-Alps Training

Letzte Woche waren wir unterwegs auf einem intensivem Roadtrip quer durch die Schweiz, immer auf der Suche nach den besten Plätzen für ein X-Alps Training.

Wir – das sind ich und Albert (ja, von uns gibt’s zwei 😉), ein guter Freund und erfahrener Bergsteigerkamerad, der mich während den X-Alps 2019 supporten will.

Das Wetter war nicht allzu gut, aber das konnte uns nicht davon abhalten

  • neue Wanderwege zu guten Startplätzen zu suchen (vor allem rund ums Matterhorn, das bei den letzten X-Alps Editionen immer ein Wendepunkt war),
  • Wege „UNTEN“ zu suchen, die man einfach entlang laufen kann, um Kilometer zu machen (durchs Mattertal oder über wichtige Bergpässe)
  • und Gleitschirm zu fliegen (von stabilen bis Regen-Bedingungen).
  • Aber neben diesen offensichtlich wichtigen Vorbereitungen for einen Hike’n’Fly Wettbewerb, haben wir uns auch damit beschäftigt, wie man die Dinge richtig macht und optimieren kann.
    • Gewicht ist alles. Je leichter die Ausrüstung, desto weiter und länger kann man gehen.
      Essen war ein voller Erfolg. Ich hab nicht an Körpergewicht verloren. 😊😊😊 Und wir haben uns abwechslungsreich ernährt, nicht nur von Nudeln und Kohlenhydraten.
      Das Schlafen war schrecklich. Meine Luftmatratze hat Luft verloren. Und ich hatte kein Backup. Gewitter, Feuchtigkeit und laute Nachbarn auf einem Campingplatz haben mich nur wenig schlafen lassen.
      Aber das bremste und nicht. Die Stimmung war immer gut, wir haben konstruktiv diskutiert und gute Entscheidungen getroffen. Hab wirklich Glück mit so einen coolen Typen unterwegs zu sein. Ich bin stolz darauf mit ihm in einem Team zu sein.
  • Bin sicher wir rocken die X-Alps. 🤘
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    Letzte Chance: Bewerbung für die Redbull X-Alps 2019

    Schon mehrfach gab es Aufrufe, über die Homepage der redbullxalps und Facebook, dass es Zeit wird sich zu bewerben. Denn die Bewerbungsfrist endet am 31. August.

    Dafür sind Fragen zu folgenden Themen relevant:

    • Wettbewerbserfahrung (besonders im Gleitschirmfliegen, aber nicht ausschliesslich)
    • Erfahrung im Gleitschirmfliegen allgemein
    • Erfahrung im Bergsteigen
    • Beschreibung einer typischen Trainingswoche
    • Und viele Fragen, warum gerade DU dafür in Frage kommst

    Ein besonderer Tipp ist das Video mit Race Director Christoph Weber auf Facebook.

    Links (nach Wichtigkeit sortiert):

      APPLICATION
    1. CLOCK’S TICKING: LAST CALL FOR RED BULL X-ALPS 2019
    1. 7 THINGS TO PUT ON YOUR RED BULL X-ALPS APPLICATION
    2. TIMELINE FÜR DIE REDBULL X-ALPS 2019

    Berg-Etappe – Die Tour de France als Inspiration

    Die heutige 17. Etappe der Tour de France war eine Berg-Etappe. Mit 65 km nicht allzu lang, dafür 3 Berge mit insgesamt rund 3000 Höhenmetern.

    Das war heute meine Inspiration:

    Mit ebenfalls 3 Bergen und insgesamt knapp 3000 Höhenmeter Aufstieg war es ein gelungener Trainingstag. (Kilometer waren es natürlich mehr 😉)

    Hier ein paar Eindrücke von der Zentralschweiz und der Gegend um Einsiedeln.

    letzte Landung direkt vor dem Kloster Einsiedeln.

    Nordwind und Bise

    Windige und stabile (=thermisch schwache) Bedingungen machen das Fliegen im Sommer oft anspruchsvoll.

    Wenn der Nordwind dazukommt, ist die Thermik zudem zerrissen.

    Wenn die Bise dann auch noch dazukommt, dann wird’s eine Herausforderung.

    Solche Bedingungen gab’s am Samstag im Wallis. Und dann geht man entweder Landen…

    … oder man beisst sich mit allen Konsequenzen durch. Ausser mir war nur noch ein einziger anderer Unerschrockener unterwegs im sonst so hochfrequentierten Streckenfluggebiet.

    Die Konsequenzen: Nordostwind in Richtung Osten, fetter Westwind im Westen, bockige und zerrissene Thermik, Klapper, Rückwärtslandung in Visp… aber: es war möglich zu Fliegen.

    Am Sonntag war dann entspanntes Wandern und Genussfliegen am Pizol angesagt. 😎🌴

    X-PYR 2018: Chrigel Maurer kurz vorm Ziel

    Während sich in der Fussball WM im packenden Turnier-Modus der neue Weltmeister den Pokal erobern muss, scheint in der Hike and Fly Szene der Sieger stets gesetzt zu sein. Denn wo immer er teilnimmt, ist er unangefochtene Nummer Eins: Chrigel Maurer.

    Im Livetracking kannst du ihn beobachten, wie er die letzten Kilometer bis zum Ziel zurücklegt. Die Distanz zu seinen Verfolgern ist beeindruckend.

    Die X-PYR sind der kleine Bruder der X-Alps. Das Konzept ist das gleiche, nur die Route ist eine andere: es geht von West nach Ost durch die Pyrenäen. Vom Atlantik bis ans Mittelmeer.

    Toplanden

    Am Berg zu landen kann ziemlich anspruchsvoll sein. Kleine Flächen mit unterschiedlichen Hangneigungen, Hinternissen und böigem Wind machen die Sache schwierig. Und man muss schnell entscheiden, wie stark man bremst oder ob man den Landeversuch abbricht und nochmal weiterfliegt.

    Doch beim Fliegen im X-Alps Style ist Toplanden eine wichtige Fähigkeit, weil man dadurch z.B. eine schwache Phase abwarten kann, oder die Höhe bis ins Tal nicht einfach „verbrennt“.

    Seit ein paar Flügen trainiere ich das bewusst und lande oft ein-, zweimal am Berg ein.

    Wenn die Zwischenlandung dann noch an einem so spektakulären Ort ist, wie am Samstag am Furkapass, dann ist das ein echtes Highlight.

    Andere Orte sind dagegen anspruchsvoller. Wie hier bei der Landung in einem Seitental im Prättigau mit Hindernissen und zunehmendem Föhn.

    Links:

    Materialsuche abgeschlossen – Das Paket passt.

    „Nicht der Schirm fliegt, sondern der Pilot!“ Daran liegt was. Wer diesen Spruch allerdings wörtlich nimmt, der unterschätzt die Entwicklung aktueller Produkte. In manchen Situationen ist es entscheidend, dass das Material mehr Leistung, besseres Handling, mehr Sicherheit oder weniger Gewicht hat.

    Der Mensch fliegt nicht ohne Material.

    Das Zusammenspiel von Material-Merkmalen und der Fähigkeiten des Piloten sind der Schlüssel zum Erfolg.

    Nachdem es ziemlich lange gedauert hat bis das neue Gurtzeug (von dem viel abhängig ist) geliefert wurde, ging die Materialauswahl nun endlich weiter.

    Und nach vielen Tests sind die Entscheidungen ziemlich schnell gefallen und das wichtigste Equipment ist nun vollständig zusammengestellt:

    • ein neuer Schirm
    • ein neues Gurtzeug
    • ein neues Vario (GPS)
    • ein neuer Helm
    • ein leichter Retter

    Wie immer kann natürlich noch was optimiert werden: z.B. der Rucksack (Der Advance Lightpack wird zu gross) und die Flug-App fürs Smartphone (Die FreeFlight App fürs iPhone lässt mich in letzter Zeit häufig im Stich).

    Aber die Grundausstattung passt.

    Wenn morgen X-Alps wären, dann wär ich bereit.